Make-Up für die Hochzeit: Das muss beachtet werden!

Der Hochzeitstag ist eindeutig der Tag mit dem absolut höchsten Anspruch in allen Bereichen. Hier wird wirklich jedes Details akribisch geplant, die Location, das gesamte Hochzeitarrangement, die Hochzeitskarten, das Brautkleid, das Brautbouquet und natürlich zu guter Letzt das Make-Up für die Hochzeit. So ist es wenig verwunderlich, dass das Make-up für die Hochzeit absolut makellos und perfekt sein muss. Außerdem muss dieses Make-Up darüber hinaus den Anspruch erfüllen, die Persönlichkeit und natürlich auch die Schönheit der Braut optimal zu unterstreichen.

Das typgerechte Make-Up

Ein typgerechtes Make-Up ist vor allen Dingen ein Make-up, das den originalen Typ der Braut nicht verändert. Das heißt, eine Frau, die für gewöhnlich gern einen kräftigen Lippenstift trägt, sollte dies selbstverständlich auch anlässlich ihrer Hochzeit tun. Und zwar mit den Farbtönen am Hochzeitstag. Das Gleiche gilt aber auch umgekehrt für die Braut, die für gewöhnlich in ihrem Alltag dezente Farbtöne bevorzugt.

Auch sie sollte dieser Linie unbedingt bei ihrem Make-up für die Hochzeit, treu bleiben. Wichtig ist also, dass das Make-up für die Hochzeit in jedem Fall dem entspricht, was sonst auch üblich ist. Sonst läuft die Braut sehr schnell Gefahr, als verkleidet zu gelten.

Vor dem Make-up liegt die Pflege

Die Haut sollte generell bereits vor dem Auftragen des Make-ups natürlich und entspannt sein. Um das zu erreichen, wäre eine natürliche Kosmetik von den bekannten deutschen Marken genau das Richtige. Hier setzt man auf natürliche Kosmetik mit guten und echten Inhaltsstoffen, die aber gleichzeitig sehr effektiv sind.

Hierbei handelt es sich um Produkte, die keinerlei Parfüm, Parabene, hormonaktive Stoffe oder Mikroplastik enthalten. Zusätzlich sind die Produkte Made in Germany. Damit schafft es jede angehende Braut, die optimale Vorbereitung für ihre Haut zu sichern.

Die einzelnen Komponenten für das Hochzeits-Make-up

Make-Up | © panthermedia.net / belchonock

Augen Make-up

Gerade für den eher dezenten Ausdruck, der häufig für das Hochzeits-Make-up gewünscht und vor allem auch angebracht ist, eignen sich besonders Braun- und Rosa-Töne beim Augen Make-up. Diese Töne stehen im Übrigen jeder Frau.

Allerdings gelten für Brillenträgerinnen noch einmal andere Farbkompositionen. Hier sind eher dunkle Töne zu bevorzugen, das lässt das Auge optisch hervortreten.
Aber es gilt dennoch die gleiche Vorgehensweise. Grundsätzlich wird der hellste Ton im inneren Augenwinkel und unter den Augenwinkeln auftragen, danach kommt der zweithellste Ton direkt vom Wimpernkranz auf das bewegliche Lid. Dieser wird dann bis zur Lidfalte verblendet. Zum Schluss kommt der zweitdunkelste Ton der Lidschattenpalette an die Reihe. Er wird in die Lidfalte mit einem spitzen Pinsel auftragen und auch verblendet.

Unterhalb der Augenbrauen eignen sich hervorragend ein Highlighter in einem Silberton. Um den Augen mehr Strahlkraft zu verleihen, ist es wichtig, die Brauen ein wenig zu betonen, besonders gut macht sich das später dann auch auf den Hochzeitfotos. Ganz wichtig ist aber natürlich auch die wasserfeste Wimpertusche. Eine Alternative gibt es anlässlich der Hochzeit nicht, schließlich ist an diesem Tag mit Freudentränen zu rechnen, und es wäre sehr unschön, wenn dann eine nicht wasserfeste Wimpertusche das übrige Make-up vollkommen ruiniert.

Make-up für den Teint

Als aller erstes sollten eventuelle Pigmentflecken oder ungeliebte Hautunreinheiten mit einem Concealer abgedeckt werden. Danach erst sollte die Foundation aufgetragen werden, so läuft man auch nicht Gefahr, dass diese zu üppig ausfällt.

Foundation ist nämlich Fluch und Segen zugleich. Segen, wenn sie schön vorsichtig und dünn aufgetragen ist, aber schnell wird ein Fluch daraus, wenn sie zu dick aufgetragen wird, dann nämlich lässt sie die geschminkte Person älter aussehen. Diesen Effekt wünscht sich sicher keine Braut. Ein perfektes Make-up ist schließlich das Make-up, welches man kaum bis gar nicht als Make-up wahrnimmt.

Findet die Hochzeit an heißen Frühlings- und Sommertagen statt, so sollte unbedingt ein Primer sowohl unter dem Make-up, als auch unter dem Lidschatten verwendet werden. Zum einen sorgt die Grundierung nicht nur dafür, dass das Make-up länger hält, sondern auch gleichmäßiger aufgetragen werden kann. Der Primer ist übrigens farblos. Der Einsatz eines Eye-Primers sorgt beispielweise dafür, dass sich der Lidschatten nicht in den Fältchen absetzt.

Make-up für die Lippen

Die Lippen sollten grundsätzlich zunächst einmal mit einem feuchtigkeitsspenden Balsam versorgt werden. Das macht die Lippen zart und glatt. Um die Haltbarkeit des Lippenstiftes zu verlängern, wird zuvor ein Lipliner aufgebracht. Er verhindert vor allem, dass sich plötzlich die Lippenstiftfarbe in den Mundfältchen absetzt.

Besonders geeignet sind Rosa- oder Koralltöne. Sie sind zum einen schön dezent und nicht aufdringlich, zum anderen lassen sie sich vergleichsweise leicht auffrischen. Außerdem kommen diese dezenten Töne häufig ohne Konturenstift aus. Nach dem Auftragen des Lippenstiftes den Lippenstiftfixierer nicht vergessen. Aber auch ein einfaches Lipgloss kann bereits den gewünschten Effekt erzielen.

Nagellack für die Hochzeit

Gerade am Hochzeitstag möchte jede Braut absolut sicher sein, dass das Nagellack auch wirklich den ganzen Tag über makellos bleibt. Daher wäre es sicher sehr sinnvoll, einen Shellac-UV Nagellack zu verwenden. Zum einen trocknet er schnell, sieht schön aus, und vor allem hält er bis zu zwei Wochen. Aber auch French Nails sind ein echter Hingucker und werden den Tag mühelos überstehen.

An dieser Stelle muss aber auch unbedingt die Pflege der Fußnägel erwähnt werden, nichts wäre peinlicher, als ungepflegte Füße. Die Braut steht mitunter den ganzen Tag auf hohen Schuhen, da ist es durchaus denkbar, dass sie sich wünscht, endlich aus den hohen Schuhen in bequeme Ballerinas schlüpfen zu dürfen. Hier ist der kritische Moment, der Schuhwechsel steht an. Alles an der Braut ist absolut perfekt, von der Haarspitze bis, ja, bis eben auch zum Fuß.

Das sollte auf jeden Fall vermieden werden

Ein schlimmer Fehler, der sich spätestens auf den Hochzeitsfotos möglicherweise böse rächt, ist zu viel Schimmer, Glitzerpartikel oder auch ein lichtreflektierendes Make-up. Diese Produkte sorgen leider dafür, dass das Blitzlicht stark reflektiert wird. Die Folge, der Fotografierte wirkt geisterhaft.

Das muss mit auf die Hochzeit

Es ist nicht nur der schönste und langersehntes Tag eines jeden Brautpaares, sondern mit Gewissheit auch einer der längsten. Darum ist es umso wichtiger, dass auf jeden Fall der Lippenstift und natürlich auch der Puder während des Hochzeitstages in greifbarer Nähe sind. Spätestens nach dem Hochzeitsessen muss unter Garantie der Lippenstift aufgefrischt werden. Nach dem Hochzeitstanz kann es sicher nicht schaden, wenn der auftretende Glanz durch den Schweiß schnell wieder dezent abgepudert wird.