Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, ist längst bekannt. Den schönsten Tag im Leben möchten die meisten Paare jedoch nicht nur mit einem, sondern mit zahlreichen Fotos festhalten.
Die professionellen Aufnahmen, die ein Fotograf mit fachkundigem Auge schießen kann, sind dabei die eine Sache. Die andere: Einzigartige Schnappschüsse, die die Atmosphäre der Hochzeitsfeier für die Ewigkeit auf Papier bannen. Doch wie gelingen diese am besten?
Vier tolle Ideen verhelfen Braut und Bräutigam zu Hochzeitsfotos mit echtem Schnappschuss-Charakter.
1. Die Fotobox
Wer an lustige Erinnerungsfotos von besonderen Erlebnissen denkt, hat heute längst keine steifen Porträtbilder mehr vor Augen. Stattdessen hat bereits mit der Einführung des Fotohandys der Siegeszug der Selfies begonnen. Dass die erste Selbstfotografie bereits viel früher entstand – genauer gesagt im Jahr 1839 – wissen übrigens nur wenige.
Zwar sind Selfies auch auf Hochzeiten beliebt. Allerdings kann es schwierig werden, eine fröhlich feiernde Menschengruppe zusammen vor eine kleine Smartphonekamera zu bekommen. Die Lösung ist einfach: Paare können für ihren großen Tag eine Fotobox mieten.
Im Grunde funktioniert diese wie ein Smartphone im XXL-Format. Die Gäste können sich vor der Kamera versammeln und sich selbst auf dem Bildschirm sehen. Ein Klick und schon ist der Schnappschuss im Kasten.
Der Clou: Die Bilder können direkt vor Ort ausgedruckt werden, sodass jeder Gast mit seinem persönlichen Erinnerungsfoto nach Hause geht.
2. Die Einwegkameras
Warum nur einen Fotografen für die Hochzeit engagieren, wenn auch jeder einzelne Gast sein Talent an der Kamera unter Beweis stellen kann?
Möchten Paare besonders viele Schnappschüsse von der eigenen Hochzeitsfeier, können sie einfach eine Reihe von Einwegkameras auslegen. Jeder, der Lust und eine kreative Idee hat, schnappt sich einen der Apparate und knipst drauflos.
Klassische Einwegkameras funktionieren dabei noch immer mit einem analogen Film. Dieser muss nach der Party entwickelt werden, um die geschossenen Fotos bewundern zu können. Für Braut und Bräutigam kann sich dadurch der Überraschungseffekt erhöhen. Denn wer weiß, was ihre Gäste so alles vor die Linse bekommen haben.
3. Die „geheimen“ Fotografen
Die folgende Situation kennen wohl die meisten: Kaum wird eine Kamera auf das eigene Gesicht gerichtet, setzt man ein strahlendes Lächeln auf. Oder verzieht Augen und Mund zu einer lustigen Grimasse. Echte Schnappschuss-Momente entstehen dadurch kaum.
Damit das Hochzeitspaar sich jedoch über ein paar solcher Aufnahmen freuen kann, empfehlen sich sogenannte „Geheimfotografen“.
Gemeint sind damit natürlich keine Profis, die Braut und Bräutigam klammheimlich mit einer Kamera verfolgen. Stattdessen kann jeder Hochzeitsgast als geheimer Fotograf agieren und genau dann das Smartphone zücken, wenn es einen besonders schönen Moment abzulichten gibt.
Wichtig ist dabei jedoch, dass das Brautpaar die Kamera nicht bemerkt.
Tipp: Besonders die Brauteltern sowie Brautjungfern und Trauzeugen eignen sich als „Geheimfotografen“. Schließlich begleiten sie Braut und Bräutigam meist auf Schritt und Tritt und können dadurch auch tolle Aufnahmen von den Hochzeitsvorbereitungen schießen.
4. Der Hochzeits-Blitzer
Die sogenannten Blitzer-Bilder aus dem Straßenverkehr sind bekannt und gefürchtet. Doch warum sollte man sich das Prinzip einer solchen Radarkontrolle nicht auf einer Hochzeitsfeier zunutze machen?
Das klappt mit einer festen Kamera, die automatisch auslöst, sobald jemand an ihr vorbeiläuft. Bei dieser Foto-Lösung können besonders einmalige und lustige Schnappschüsse entstehen.
Aber Achtung: Die Kamera-Reichweite sollte begrenzt bleiben. Schließlich freut sich nicht jeder Gast über ein Blitzer-Bild.

