Traumhochzeit trotz kleinem Budget – 7 Dinge, an denen man ganz einfach sparen kann

Sparen für den großen Tag | © PantherMedia /ridofranz

Dass eine Hochzeit kein günstiges Unterfangen ist und schnell zu Ausgaben in schwindelerregenden Höhen führt, bemerkt man spätestens bei den ersten Budgethochrechnungen nach der Verlobung. Trotzdem möchten viele Paare – verständlicherweise – bei der Planung keine großen Kompromisse machen oder zu sehr von ihrem Hochzeitstraum abweichen. Schließlich spricht man vom schönsten Tag des Lebens und der muss gebührend gefeiert werden. Alles andere würde man später bereuen.

Wie kann man also trotz kleinem Budget eine Traumhochzeit feiern? Im Folgenden geben wir euch sieben Tipps, mit denen ihr sparen könnt, ohne große Einbüßen eingehen zu müssen. Dadurch spart ihr Geld, welches ihr an anderer Stelle besser verwenden könnt.

Tipp 1: Früh mit der Planung beginnen

Der erste Tipp ist womöglich auch der wichtigste: Fangt so früh mit der Planung an, wie es euch möglich ist. Das erspart euch einiges an Stress im Nachhinein und sorgt für einen guten Überblick. Setzt euch also gemeinsam hin und erstellt eine Liste mit allen Dingen, die ihr erledigen müsst, sowie dem gegebenen Zeitrahmen für jeden einzelnen Punkt. Um was muss sich wann gekümmert werden?

Auf den ersten Blick wirkt solch eine Zusammenstellung vermutlich eher entmutigend, aber sie ist enorm wichtig für den weiteren Ablauf. Überlegt euch nun gemeinsam, was ihr bereit seid, auszugeben und welche Punkte auf eurer Liste für euch besonders wichtig sind. So setzt ihr Prioritäten und könnt euer Augenmerk später auf die priorisierten Dinge legen. Bei den weniger wichtigen Punkten findet sich dagegen ein guter Ansatz zum Sparen.

Tipp 2: In der Nebensaison heiraten

Bereits bei der Wahl des Hochzeitsdatums kann man einiges richtig (oder auch falsch) machen. Wer sparen möchte, wählt am besten einen Termin, der außerhalb der Hochzeitssaison im Sommer liegt. In der Randsaison, also im Frühling oder Herbst, ist nicht nur die Location günstiger. Auch viele wichtige Dienstleistungen sind außerhalb des Sommers um einiges preiswerter: Fotograf, Catering und Co. beispielsweise sind dann weniger ausgebucht und verlangen oftmals niedrigere Preise.

Zudem empfiehlt es sich, einen Freitagstermin zu wählen, anstatt samstags zu heiraten. Auch das ist meistens günstiger. Viele Gäste sind zudem dankbar, wenn sie nach einer ausgiebigen Feier noch einen Tag mehr frei haben, bis die neue Woche beginnt. Und ihr könnt das Wochenende ganz in Ruhe nutzen, um die anschließenden Aufräumarbeiten zu erledigen.

Tipp 3: Erst am Nachmittag starten

Abendliches Selfie an der Hochzeit | © PantherMedia /halfpoint
Abendliches Selfie an der Hochzeit | © PantherMedia /halfpoint

Neben dem Datum spielt auch die Uhrzeit eine wichtige Rolle. Paare, die bereits am Morgen heiraten, müssen ihre Gäste den gesamten Tag über verpflegen. Neben dem richtigen Hochzeitsessen kommen so auch noch die Ausgaben für Kaffee und Kuchen dazu.

Wenn ihr dagegen erst am Nachmittag heiratet, spart ihr euch diese Mahlzeit und könnt anstatt eines großen Kuchenbuffets beispielsweise einfach eine kleine Hochzeitstorte als Nachtisch reichen. Außerdem: Abends lässt es sich sowieso meistens besser feiern als tagsüber, oder?

Tipp 4: Die Gästeliste klein halten

Je mehr Gäste ihr einladet, desto mehr Kosten kommen auf euch zu – das ist offensichtlich. Eine höhere Menge an Dekoration, Essen und Getränken läppert sich und kann ziemlich schnell zum Sprengen des Hochzeitsbudgets führen. Daher überlegt euch am besten genau, wen ihr einladen möchtet. Sollen wirklich alle dreißig Arbeitskollegen kommen oder reicht es, die fünf Kollegen aus der eigenen Abteilung auf die Gästeliste zu schreiben? Im Endeffekt ist es eure eigene Abwägung, wer eingeladen wird und wer nicht.

Sparen könnt ihr auch, indem ihr zum Sektempfang nach der Kirche viele Gäste einladet, aber zur eigentlichen Feier nur die engste Familie und die besten Freunde kommen. Alternativ könnt ihr auch große Gruppen (Freunde aus Fußballmannschaft, Kegelcrew und Co.) erst später abends zur eigentlichen Feier einladen und somit die Sitzordnung und die Kosten für das Essen kleiner halten. Dritte Möglichkeit: Wer vorher einen großen Polterabend in lockerer Atmosphäre feiert, bei dem es auf die Zahl der Gäste nicht ankommt, kann sich auch dadurch viele Einladungen sparen.

Tipp 5: Anzug und Brautkleid online shoppen

Beim Thema Hochzeitsanzug und Brautkleid fällt es verlobten Paaren oft besonders schwierig, das Budget klein zu halten – schließlich soll sich der Preis nicht auf Qualität oder Optik auswirken. Dabei gibt es einige einfache Möglichkeiten, bei der Garderobe zu sparen, ohne dabei Kompromisse machen zu müssen.

Nicht immer muss es der Gang zum Maßschneider sein: Wenn man Hochzeitsanzüge online shoppt, spart man einiges an Kosten und erhält trotzdem qualitativ sehr hochwertige Anzüge. Die Auswahl ist zudem oftmals um einiges größer als im Geschäft vor Ort. So kann man einfach mehrere Modelle bestellen und den perfekten Anzug auswählen; die anderen Exemplare schickt man ganz unkompliziert zurück zum Anbieter. Auch Brautkleider lassen sich auf einem von unzähligen Internet-Portalen ganz einfach bestellen. Außerdem gibt es bei einigen Brautmodenherstellern die Möglichkeit, Kleider auszuleihen statt zu kaufen oder gekaufte Brautkleider nach der Hochzeit wieder zu verkaufen. Second Hand Kleider wären eine weitere günstige Alternative. Einfach mal recherchieren und fündig werden!

Tipp 6: Sparen bei der Dekoration

Was die Dekoration angeht, gilt vor allem eines: Wenn ihr genug Zeit und Geschick habt, dann versucht, so viel wie möglich selbstzumachen. Dadurch lässt sich einiges an Geld sparen. Anstatt eure Einladungen beispielsweise professionell designen zu lassen, könnt ihr sie mithilfe von Materialien aus dem Bastelladen basteln oder mithilfe von passenden Internet-Websites eigens gestalten. Die Gastgeschenke müssen nicht groß auffallen, aber dürfen die sonstige Gestaltung der Tischdekoration gerne mit aufgreifen und zur Optik beitragen – so schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe.

Bei der Blumendekoration solltet ihr Blumen der Saison verwenden, denn das ist deutlich günstiger. Wählt nach Möglichkeit größere Blumen: Diese sind zwar im Einzelpreis meistens teurer, aber im Gesamten günstiger als kleine Blüten. Zudem sind sie leichter zu verarbeiten. Generell ist es hilfreich, besonders hochpreisige Blumen nur als Highlights zu verwenden und sie mit günstigeren Blumen und viel grünen Blättern zu kombinieren.

Tipp 7: Saisonales Essen auswählen

Weinauswahl | © PantherMedia /Svetlana Foote
Weinauswahl | © PantherMedia /Svetlana Foote

Wie auch schon bei der Blumendekoration, solltet ihr auch beim Essen auf die Saison achten. Saisonale Gemüse- und Früchtesorten sind billiger, frischer und sollten einfach zuzubereiten sein. Anstatt teuren Fisch- bzw. Fleischsorten gibt es auch Gerichte mit günstigeren Alternativen. Grundsätzlich ist ein Buffet oft günstiger als ein Menü und zudem kann sich dabei jeder Gast genau das aussuchen, was er gerne verspeisen möchte.

Es ist hilfreich, die Getränkeauswahl einzugrenzen. Es muss nicht eine riesige Auswahl geben; viel wichtiger ist es, dass von allem genug vorhanden ist. Begrenzt euch also auf Sekt, Wein, Bier und natürlich Softdrinks. Nach Bedarf können auch zwei Cocktails die Getränkeliste erweitern (einer mit Alkohol, einer alkoholfrei). Oftmals ist es empfehlenswert, die Schnapsbar vorerst zu schließen und lediglich nach dem Essen mit einem Verdauungsschluck rumzugehen.